WALDORFSALAT

Der kritische Podcast zur Anthroposophie

#16 Silvesterspecial: Schwurbeln mit Steiner

31.12.2023 87 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge zu hören sind:

Moderation: Oliver Rautenberg alias Anthroblogger

Aus dem Team #ExWaldi: Cosmo, Katharina, Lea, Lena, Sarah

Technik: Steffen

 

In dieser Folge geht es um Saugfäden und Gliedmaßenmenschen. Wir haben in den Tiefen der Steiner-Gesamtausgabe gewühlt und skurrile Zitate zutage gefördert. Das ist aber nicht nur skurril, denn: "Da ist ein Lehrplan drauf aufgebaut!" (Lea im Podcast.)

 

Wir reden über:

  • 00:00:00 Prolog
  • 00:00:45 Intro
  • 00:02:33 Sarahs Zitat: Milch in der anthroposophischen Ernährung und die Bedeutung der Saugfäden (GA 93a)
  • 00:08:12 Leas Zitat: Durchsichtige Leiber in der atlantischen Zeit (GA 106)
  • 00:14:11 Katharinas Zitat: Das Gruppen-Ich der Mineralien (GA 136)
  • 00:22:50 Olivers Zitat: Der Hund würde fliegen, wenn er ein Vogel wäre (GA 348)
  • 00:23:58 Leas Zitat: Die Kuh wird zum Adler, wenn man sie hochhebt (GA 230)
  • 00:24:39 Die Sylphen sind die Kühe der physischen Materie
  • 00:25:15 Lenas Zitat: Wie Steiner denken (GA 9)
  • 00:32:34 Cosmos Zitat: Anthroposophische Ausscheidungen (GA 53)
  • 00:38:07 Lenas Zitat: Die Gottwerdung des Menschen (GA 110)
  • 00:40:24 Leas Zitat: Der Mensch glotzt heute den Regenbogen an (GA 233a)
  • 00:48:35 Cosmos Zitat: Kartoffeln aus Steiners Jugend (GA 327)
  • 00:51:48 Sarahs Zitat: Ahriman in der Verstandesseele (GA 107)
  • 00:56:02 "Ins Tun kommen": Handschrift in der Waldorfschule
  • 01:03:47 Olivers Zitat: Die Planeten bewegen sich nicht um die Sonne (GA 300a)
  • 01:13:49 Katharinas Zitat: Der Kehlkopf und der Gliedmaßenmensch (GA 293)
  • 01:19:15 Fazit - Was kann man besser machen?

 

Quellen für die Zitate

Die Zitate in ihrem Kontext findet ihr online unter den folgenden Links (in der Reihenfolge, wie sie im Podcast vorkommen)

 




Weiterführende Links

In dieser Folge sprechen wir über folgende anthroposophischen Begriffe:

Devachan: https://anthrowiki.at/Devachan 

Die Atlantische Zeit ist eins der sieben Hauptzeitalter der anthroposophischen Lehre und wird auch als 4. Wurzelrasse bezeichnet

 

Das nachatlantische Zeitalter (5. Wurzelrasse) unterteilt sich in 7 Kulturepochen: https://anthrowiki.at/Kulturepochen 

Der Kehlkopf als zukünftiges Reproduktionsorgan https://anthrowiki.at/Kehlkopf#Der_Kehlkopf_als_k%C3%BCnftiges_Reproduktionsorgan

 

Den Morgenspruch für die Klassen 5-12 ("Ich schaue in die Welt") findet ihr im Anthrowiki: https://anthrowiki.at/Morgenspruch_f%C3%BCr_die_oberen_Klassen 

 

Lena nennt dieses Buch von Peter Bierl: "Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik" (Konkret-Literatur, Hamburg 2005).

 

Anthro-Quellen

Wir empfehlen am Ende der Folge diese anthroposophischen Quellen für Menschen, die sich selbst mit Steiners Schwurbeleien befassen wollen. 

 

Wir empfehlen nicht generell, Steiner zu lesen. Aber wer mit dem Gedanken spielt, z. B. Kinder auf einer Waldorfschule einzuschulen, tut sicher gut daran, sich mit den Hintergründen zu befassen. 

 

 

Die bisherigen Seiten, auf denen die Steiner-Gesamtausgabe und eine Volltextsuche verfügbar waren, haben ihren Dienst zum Teil eingestellt. Die Inhalte werden nach und nach auf steiner.wiki wiederhergestellt.

Siehe auch https://steiner.wiki/Die_Rudolf_Steiner_Gesamtausgabe#Weitere_Hilfmittel_und_freie_Online-Ausgaben_der_Werke_Rudolf_Steiners 

oder

http://www.bdn-steiner.ru/modules.php?name=Ga





Das Waldorfsalat-Format:

Ein Gast oder eine Gästin mit Expertise, der "Anthroblogger" Oliver Rautenberg als Moderator und zwei #ExWaldi mit Erfahrungen in anthroposophischen Einrichtungen - das sind die Zutaten für unseren Waldorfsalat.

Wir möchten uns in diesem Podcast kritisch über Anthroposophie unterhalten. In jeder Folge nehmen wir uns einen anderen Aspekt vor - von der Pädagogik über die Landwirtschaft bis hin zur Medizin und Weltanschauung. 
Wir bringen alle unterschiedliche Motivationen, Vorerfahrungen und Hintergründe mit.
Uns eint der Wunsch nach Aufklärung, die Theorie und Alltagspraxis zusammen bringt.


Allgemeines

Mehr Kritisches über Waldorfpädagogik und Anthroposophie findet ihr auf Twitter, Bluesky und Instagram unter #ExWaldi und #AnthroMeToo. Unter diese beiden Hashtags schreiben   Betroffene in den sozialen Medien über ihre Erfahrungen.
Wir sind gespannt und neugierig auf die kommenden Gespräche.


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Blog von Oliver Rautenberg: https://anthroposophie.blog


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Lea: @fraulea
Katharina: @ex_waldi
Emma: @emmalou_exwaldi
Oliver: @anthroblogger
Sarah: @veelana.exwaldi
Steffen: @steff_indi

 
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Transkript

Hallo Leute! Zum Jahresabschluss haben wir uns etwas Spezielles einfallen lassen und wollen mit einer besonderen Folge das alte Jahr hinter uns lassen. Die Ex-Waldis und Oliver haben sich aus dem Gesamtwerk von Rudolf Steiner verschiedene Zitate ausgesucht und werden darüber sprechen. Aber keine Angst, das wird jetzt keine schwerfällige Folge mit endlos langen, ermüdenden Bandwurm-Sätzen. Die Ex-Waldis zeigen einen kleinen Einblick in das Absurditäten-Kabinett von Rudolf Steiner und so wird es auch sehr lustig und unterhaltsam. Stellenweise hat es ein paar kleinere Aussätzer in den Aufnahmen gegeben, da bitten wir euch um Entschuldigung. Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit der Folge, schon mal ein frohes neues Jahr, passt auf euch auf und bleibt gesund. [Musik] [HT] Hallo und schön, dass ihr dabei seid bei Waldorfsalat, dem kritischen Podcast über Anthroposophie. Im Team Waldorfsalat haben sich ja ehemalige Waldorfschüler*innen und andere Menschen zusammengefunden, die mit der esoterischen Weltanschauung Rudolf Steiners aufgewachsen sind. Und in dieser Folge sind sogar mal wieder alle von uns als Expert*innen dabei. Heute geht es um das Thema "Schwurbeln mit Steiner" und wir haben euch eine schöne Auswahl von Zitaten mitgebracht. Jeder von unserem Team hat geschaut, was für ihn besonders wichtig oder kurios ist. Und ja, wir sind Wir sind alle mit dabei. Zuallererst mal die Lea. Hallo. Hi. Cosmo ist auch da. Hi. Katharina. Guten Tag. Hallo. Hallo Lena. Hallo. Und die Sarah. Hallo aus Wien. In keiner gewichteten Reihenfolge, sondern so wie ich sie auf dem Monitor vor mir sehe. Ich bin auch froh, dass unser Ariman wieder dabei ist. Technik wie immer. Und dem konnten wir nicht überreden heute, sich ein Zitat auszuzuholen. Ich bin Oliver Lautenberg, der Antro-Blogger. Und wir wollen euch aus unserer Schatzkiste schöne Standard-Zitate bringen. Und wir haben dazu was vorbereitet. Und zwar habe ich einen Hut vor mir. In dem Hut sind verschiedene Zettel. Auf den Zetteln sind aufgeschrieben die Namen des Teams, unser Siebener Kreis. Und da werde ich jetzt unter Trommelwirbel einen Zettel ziehen und wir schauen, wer das heute das erste Zitat des Abends machen darf. So, ich schließe auch die Augen. And the winner is in unserer Zitate-Runde die liebe Sarah. Dankeschön, Olli. Ich habe gleich was richtig Nettes zum Anfang. Stell ich mal leicht an, mit leichter Kost, nämlich tatsächlich Ernährung. Ich habe mich damit beschäftigt, ob zu Anthroposophie Veganismus dazu passt. Das passt überhaupt nicht zusammen, denn Milch ist total wichtig. Über diese Suche nach der Milch bin ich über ein Zitat gestolpert, wo ich gedacht habe, seltsamer wird es nicht mehr. Das habe ich euch mitgebracht. Und zwar ging es um die Art Ernährung der Menschen, bevor der Mond die Erde verlassen hat. Es gab auch eine Zeit auf der Erde, in der die Menschen unmittelbar verknüpft waren mit dem Tierischen, eingesenkt in das Tierische und sich auch von dem Tierischen ernährten. Diese Art der Ernährung wird schwer verstanden werden von dem, der nicht hellseherische Kräfte hat. Eine Vorstellung davon können wir uns aber bilden, wenn wir die regelmäßige Ernährungsweise der Säugetiere betrachten. Früher konnten die Menschen den Nahrungsstoff aus der unmittelbaren Umgebung aufnehmen, so wie heute die Lunge die Luft aufnimmt. Der Mensch war damals durch Saugfäden verbunden mit... [Lachen] Kommt schon auf, meine Damen. [Lachen] Tut mir leid für alle, die schon bei dem Wort "Milch" raus waren, gedanklich. Ich bin ein Möbel, ich vertiete von Tieren und Pflanzen und warum Milch wichtig ist. Und wie wir damals einst mit was verbunden waren? Sag mal, du warst bei Saugfäden. Okay, also jetzt eine halbe Stunde später. Der Mensch war damals durch Saugfäden verbunden mit der ganzen ihm umgebenden Natur. so ähnlich wie heute der menschliche Embryo im Leibe der Mutter ernährt wird. Das war die alte Ernährungsform auf der Erde. So, danke schön. Als die Steine und die Leiber noch weicher waren und die Erde noch mit dem Mond zu einem gemeinsamen Körper verbundet war, war das bevor die Sonne ein Teil des Dreiertums war? Die Sonne war ja auch ein Teil der Erde. Ich glaube, da gibt es zwei Abspaltungsprozesse. Genau. Das ist aber der zweite Mond, das ist der zweite Abspaltungsprozess. Und da davor gab es das mit den Saugfäden. Sehr praktisch. Ich habe gerade an den Kopffüßler gedacht, den man immer behandeln muss. Oder den Tinnfisch. Gibt es den nicht auf dem Standort? Weil der nur Kopf und auch so Saugfäden ist, oder nicht? Aber da ernährt er sich nicht. Aber Sarah, ist das jetzt echt die Begründung, wieso Milch so wichtig ist? Ja, weil das Glas hier ein Überbleibsel aus dieser Zeit ist. Und das geht dann noch ganz lang weiter. Wir haben das ja mit dem Zitat im Zusammenhang dann auch immer, dass diese Zitate noch crazier werden. Ich wollte Euch nur unbedingt diesen Teil mit den Saugfäden vorlesen. Im Nachhinein vielleicht nicht unbedingt die beste Idee gewesen. Aber Aber das geht dann noch ziemlich lang weiter, dass für den Mystiker die Milch quasi eine Möglichkeit ist, wenn er sich nur von Milch ernährt, in diesen Zustand zurückzukommen. Also das ist ganz, ganz abgefahren. Weil an sich wird ja vegetarisch Ernährung angeraten, oder? Genau, aber mit Milch. Aber mit Milch. Ja, Milch ist ganz wichtig. erinnere ich mich auch tatsächlich aus der Schule, dass unsere Klassenlehrerin uns das damals erzählt hat. Sie hat uns so eine Geschichte erzählt, dass die Menschen ganz früher noch keine Kuhmilch nutzten und da waren die Kinder immer ganz blass und schwach und dann haben sie angefangen Milch zu trinken und dann ging es ihnen viel besser. Zehntausende Jahre war die Menschheit schwach und dann kam einer auf die Idee, ich lege mich jetzt unter eine Kuh und ich trinke, Egal, was da rauskommt. Und dann ging es richtig bergauf. Ja, Milch. Wir hatten es schon oft über Milch. Zum Beispiel, als es um Medizin ging und diesen schrecklichen Ratgeber von der Michaela Glöckler, die Kindersprechstunde, das da in alten Ausgaben noch drinsteht, die kleinen Kinder möchten bitte, oder die Säuglinge möchten bitte unbehandelte Rohmilch. Also quasi direkt aus der Kuh. Ah ja, okay. Ja, aber wegen der großen Gefahren leider nicht stillschweigend fallen lassen. Ja, Milch. Ja, Milch. Da spiegelt sich der ganze Kosmos drin. Also ich musste gerade daran denken, dass auf dem Demeterhof, wo ich meine Ausbildung gemacht habe, mal so ein Antwortguru war und der hat an so Milch irgendwie so das geistige Schauen demonstriert und wir haben ihm so eine ganz alte Flasche Milch, Rohmilch gegeben. Und alle haben diese Milch halt geschaut und haben da so ganz viel Lebenskräfte drin gesehen. Das glaube ich auch. War ein bisschen witzig. Das erklärt jetzt natürlich nicht. Aber es ist eine tolle Anekdote, Hälserei mit Milch. Also nicht Kaffeesatz lesen, sondern den Rahmen von der halbgammeligen Milch interpretieren. Ja, aber Lebenskraft ist da dann drin. Jede Menge. Ich würde mal in meinen Zauberhub greifen und nach dem nächsten Vortragenden schauen. Einmal Kräfte Gruson, die Baha'i Kamado. Die nächste wäre die Lea. Ah, ja, ich kann mich da inhaltlich glaube ich sehr an Sarah anschließen, weil das erste Zitat, das ich gerne hier zum Besten geben möchte, ist eins, das für mich in meinem kritisch werden sein sozusagen irgendwie ganz wichtig war. Ich glaube, das habe ich so vor zweieinhalb Jahren oder so gelesen, da kannte ich Euch alle noch nicht, Da gab's #XWaldi noch nicht. Gute Zeit. Alles war das noch nicht. Und ich weiß nicht warum, aber ich hab irgendwie nach so Gender-Sachen und irgendwie dergleichen gesucht und dann hatte ich da Wiki, Antro-Wiki gefunden. Also, wo ich auch vorher ja noch nie geguckt hatte. Und bei Antro-Wiki kommt's da ja dann von einem aufs andere. Und dann war ich zack bei Fortpflanzung. Und irgendwie war das alles so Büchen und hab da halt so rumgelesen und dachte, was geht ab? Weil für mich war Steiner halt immer ein sehr ernstzunehmender, seriös guckender Typ, wo das Portrait im Lehrerzimmer hing und alle, die von ihm redeten, haben ihn super ernst genommen. Und dann hab ich folgendes da gefunden. Wenn wir in jene Zeiten zurückgehen, dann finden – achso, da sind die, das muss ich vielleicht noch davor sagen, da sind die voratlantischen Zeiten. Also wenn wir in jene, also atlantischen Zeiten, zurückgehen, dann finden wir den Menschen noch nicht in seiner heutigen Gestalt. Damals war er noch ganz anders gestaltet. Wir gehen da allerdings in die erste Hälfte der atlantischen Zeit zurück. Der Mensch bestand da auch schon aus physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und dem Ich. Aber der physische Leib sah noch ganz anders aus. Der physische Leib war so, dass wir ihn etwa vergleichen können mit den Körpern mancher Meerestiere. Durchsichtig. Die wir kaum sehen würden, die wir gerade greifen könnten, zwar schon durchzogen von gewissen Richtungslinien, die in ihnen aufglänzen. Es war der physische Leib des Menschen viel weicher als heute. Es gab noch keine Knochen. Wenn es auch schon knorpelartige Ansätze gab, so war doch dieser physische Leib in der ältesten Zeit durchaus nicht von der heutigen Gestalt. Also das ist Ausgabe 106, Seite 45. Und das hat er 1908 von sich gegeben. Der Vortrag heißt "Ägyptische Mythen und Mysterien im Verhältnis zu den wirkenden Geisteskräften der Gegenwart". Und als ich das damals gelesen habe und in meinem Kopf irgendwie so, habe ich das erste Mal begriffen, dass das, was wir in der Schule als Geschichtsunterricht hatten, was ja nach Atlantis einsetzt, das ist die Fortsetzung von genau dem Scheiß. Also, das war mir irgendwie völlig nicht klar, dass ja eigentlich, wir fangen halt nach diesen Saugfäden und den irgendwie galärtartigen Menschen an, Aber im Prinzip ist das halt die Menschheitsentwicklung nach Steiner. Und die lernen wir halt dann mit Manu und irgendwie Persien, Mesopotamien und so weiter. Aber das ist die Logik. Ich war einfach völlig geflasht und dachte, wie kann das sein? Wie kann man das ernst nehmen? Das ist meine Geschichte. Ich meine so auf eine interessante Art, wenn es jetzt dann nicht Leute gäbe, die ihr Leben danach ausrichten, wäre das irgendwie schon wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Science-Fiction oder Fantasy, wenn man so was schreibt, aber doch nicht echt. Da ist ein Schulplan drauf aufgebaut, ein Lehrplan, der von der deutschen Regierung, von den Bundesländern abgesegnet ist. Genau das. Und da sitzen Leute mit ernster Miene zusammen und sie lesen das in ihren Lesekreisen und sagen, ja, genau so muss es gewesen sein. Wie kann man das lesen, ohne dabei lautlos zu lachen? Ich verstehe das nicht. Mir will das nicht ins Hirn, wie das jemand ernst nehmen kann. Es ist halt die Wahrheit in Klammern TM. Und ich denke, mehrdrehend verklausuliert man es so. Besonders im Deutschen. Im Österreichischen ist es ja sehr, sehr explizit teilweise mit der kruden Esoterik. Und das Wort Atlantis lassen sie auch raus. Das heißt ja mittlerweile auch nur noch "Ruhe der Kulturen", glaube ich. Ja, wobei in meinem Zeugnis steht schon "Nachatlantische Epoche" drin. drin. Die haben wir behandelt, die nachatlantischen. Aber das, was ich gerade vorgelesen habe, war ja die atlantische. Das war ja der Fall. Also wir reden darüber, dass der Rudolf Steiner sich Zeitalter ausgedacht hatte. Und da gab es die indische Kultur vor 7000 Jahren, die urpersische vor 5000 und so weiter. Bis in unsere heutige Zeit, die germanisch-angelsächsische Kultur, Epoche von 1413 bis 3573. Und dann geht es ja so weiter. Er hat das ja auch in Zukunft entwickelt. Und jetzt als nächstes kommt die slavische Kultur auf uns zu. Schon mal ganz gut, dass die Wolfsschule so gute Russlandbeziehungen hat. Man dort Russisch lernt. Das ist ja auch eine Vorbereitung für die Zeit 5733 nach Christus, wenn die slavische Kultur dann vorbei sein sollte. Ja, weiß ich nicht. Wir haben von durchsichtigen Menschen gehört, ja, kaum wahrnehmbar, die Fischmenschen. Und es ist halt Geschichtsschreibung. Wenn man da hinschauen kann vor 7000 Jahren. Irgendwann hat der Steiner mal gesagt, das ist etwa 9000 Jahre her, da könnte ich jetzt ja mein super Zitat einfügen an der Stelle. Aber das mache ich nicht, sondern ich ziehe mal ganz dreist noch eins aus meinem Zauberhut. Ich habe jetzt hier, stellt Euch vor, einen großen glänzenden Lack zu jende, einen Schafucklack, aus dem ich jetzt diesen beugenden Umschlag entnehme, den ich öffne und pinne darin den Namen Katharina. Bring uns ein Zitat von Rudolf Ja, ich hatte mir tatsächlich auch ein Zitat rausgesucht, was ich so beim Stöbern im AndroWiki gefunden hatte. Und zwar geht es da um das Gruppen-Ich der Mineralien. Und das Ganze steht in Bantuner 36 der Gesamtausgabe. Das heißt "Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen und stammt da aus einem Vortrag von 1912, den Steiner vor Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft gehalten hat. Wenn Steine geklopft werden in einem Steinbruch, merkt man es freilich auf dem astralischen Plan nicht, dass da irgendetwas von einer Empfindung vorhanden ist. Aber auf dem Devajan-Plan, da fällt es einem sofort auf, dass, wenn man die Steine zerklopft, wenn Teile abspringen, dann in der Tat etwas auftritt wie eine Wohlempfindung, wie eine Art Genuss. Das ist auch eine Empfindung. Sie ist eben entgegengesetzt der Empfindung, wie sie die Tiere und Menschen in solchem Falle haben. Wenn man die zerklopfen würde, würden sie Schmerz haben. Bei den Mineralien ist das Gegenteil der Fall. Wenn man sie zerklopft, dann empfinden sie Wohlgefühle. Die Steine möchten gerne klopfen. Ja, also ihre Gruppenseele empfindet... Die Gruppenseele der Steine empfindet Wohlgefühl, wenn die Steine geklopft werden. Oh no! Genau, weil das genau umgekehrt ist wie bei Menschen und Tieren. Und ich habe mir auch, also da kommen ja jetzt so ein paar Begriffe drin vor, die einem vielleicht nichts sagen, wenn man jetzt nicht Anthroposophin ist. Und wenn ihr wollt, kann ich Euch das auch nochmal erzählen oder vielleicht hat auch jemand von Euch noch was dazu zu sagen. Das fängt ja schon an mit dem Gruppen-Ich. Was ist das eigentlich? Das ist nämlich so, dass Mineralien, Pflanzen und Tiere kein individuelles Ich haben wie der Mensch, sondern als ganze Gruppe ein gemeinsames Ich. Und das Ich der Mineralien, das ist auch nicht bei uns in der physischen Welt angesiedelt, sondern da hieß es im Devachan-Plan. Ich habe keine Ahnung, ob ich es richtig ausspreche. Das ist wohl eine Wortschöpfung aus der Theosophie, ist irgendwie so eine Zusammensetzung aus Sanskrit und Tibetisch und wird übersetzt im Englischen als "Spirit Land" oder im Deutschen als "Geisterland". Ja, und das ist so eine Art höhere Welt, ein Gottesgebiet. Und zum Beispiel Beispiel die Akasha befindet sich auch im Devachan. Ja, das noch so zur Erklärung, habt ihr sonst noch Fragen? Das finde ich super, dass du das mit dem Devachan noch mal reingebracht hast. Also man kennt viele Beispiele, wo Steiner über den astralen Plan redet, dass da verschiedene Dinge vorgehen auf der astralen Ebene. Und dann denkt man sich immer, ja klar, er hat ein Paralleluniversum erschaffen und eine Parallelwelt, die nur Eingeweihte sehen können. Und bedient sich jetzt aber so verschiedener Stufen von Parallelwelten oder unbekannten geistigen Gegenden, geistigen Plane. Ich finde es im Englischen irgendwie logischer. Astral Plane. Und Devajan, ja, hat da auch irgendwas der indisch-theosophischen Welt gemobst. Aber selbst da gibt es offenbar Hierarchien. Da geht ja nichts ohne Hierarchien. Ja, das Devajan ist eingeteilt in sieben Stufen. Natürlich. Es konnten keine sechs sein, es konnten keine acht sein. Die drei oder die sieben, wie er mal so geklingelt hat. Cosmo will, glaube ich, was sagen. Ja, ich musste gerade daran denken, dass er irgendwo ja auch sagt, dass Nutztiere nur von den Menschen gezähmt werden konnten, weil ihre Gruppenseele oder ihr Gruppen-Ich das gerne wollte. Und ich finde das so spannend, dass er sogar herleitet, dass Steine gerne von den Menschen abgebaut werden wollen. Also das ist ja klar, so die ganze Anthroposophie super antrozentrisch. Aber irgendwie habe ich mich gerade gefragt, woher, ja was sagt das über Steine aus? Dass er sogar wollte, dass die Steine gerne von den Menschen abgebaut werden. Also so dieses, dass man sich herleiten muss, dass Nutztiere gerne von den Menschen ausgenutzt werden müssen, das verstehe ich irgendwie noch so. Aber ja, fand ich aber eine spannende Parallele gerade. Und mir ist direkt eingefallen, Morgenspruch, das war doch auch so ein Dreiklang mit wo die Tiere und die Steine lagern. Die Pflanzen lebend wachsen, die Tiere fühlend leben. Und die Steine? Da kommen die nicht mehr vor. Nee, Steine sind da nicht bei. Vorher. Ach siehste, dann war das, dann hätte mein Kopf dabei gehen müssen. Nee, ich schaue in die Welt. Irgendwas, wo die Steine lagern. Genau, ich dachte die lagern. Ja, ja. Ich schaue in die Welt. Egal, nichts davon. Ja, ich find's Hammer. Und dann beten die Waldorfschüler*innen einen Morgenspruch dem Gottesgeist an. Im Weltenraum da draußen, mal wieder seine kosmischen Analogien, und der Gottesgeist bittet man, Kraft und Segen zu geben zum Lernen und zum Arbeiten. Ja, auf keinen Fall für Spaß und Freude, ne? Nö. Aber die Steine dürfen Spaß haben. Beim Abgeklopftwerden. Ich hab echt diese... Gerade so, wie der Steineklopfplatz bei uns an der Schule aussah. Also, das heißt natürlich nicht Steine klopfen. Wie heißt das? Ja, die Steine klopfen. Steinhauen hieß es, glaub ich, bei uns. Ja. Steinmetzerei? Steinhauerei? Das ist dann in der Oberstufe dran, ne? Genau. Ich hab's verpasst, weil ich da im Ausland war. und anfangen, euer Ich zu entwickeln. Ah ja, ganz langsam. Ich habe auch gelernt, dass nicht nur Mineralien und Pflanzen ein Gruppen-Ich haben, sondern auch Menschen. Und die haben nicht nur ein Gruppen-Ich, sondern auch Volks-Iche und Volksseelen. Und da ist man dann auch ganz schnell beim Rassismus, bei Steiner, den verschiedenen Volksseelen. Und er spricht auch von Rassenseelen, spricht da dann verschiedene Eigenschaften und Bedürfnisse zu. Es gibt ja auch den berühmten Volksseel-Zyklus von Steiner, der 2007 nur ganz knapp der Indizierung entgangen ist, weil die Andros dann versprochen haben, eine kommentierte Ausgabe rauszubringen. Also das finde ich wichtig, neben den lustigen Zitaten, die wir hier haben, die manchmal sehr komisch klingen, dass das wirklich auch immer wieder ganz ungute Konsequenzen hat, was er sich da überlegt hat. Ja, man darf das im Grunde nicht zu Ende denken. Denn dann wird es ganz schnell unappetitlich. Aber vielleicht muss man sich auch manchmal mit dem Unappetitlichen beschäftigen, denn es lacht sich leicht über Waldorfschüler*innen, die haha ihren Namen tanzen können angeblich, aber warum es an der Schule wie in der Namen getanzt werden oder wo es esoterische Tänze als Pflichtfach gibt, das hinterfragt man dann nicht so schnell. Oder wir jeden Morgen über lagernde Steine beten. Oder dass die Lehrer das tatsächlich einfach geglaubt haben, diesen Käse. Ja. Ja, und man hat das auch einfach mitgemacht bis Abitur. Mindestens. Das kommt total absurd vor, dass man davon Lebenden, also ich krieg's ja nicht mal mehr hin richtig, aber von Pflanzen, die lebend wachsen und Steinen, die lagern, jeden Morgen mit 19. Irre. Wenn ich auf die Lust gehe, soll ich. Schnell den nächsten Zettel. Magischer Hut. Zwei Kandidaten sind noch im Rennen. Fangen wir mal an. Und es ist ich, Oliver. Ich stehe da drauf. Also ich tue mich immer schwer, mich auf eine Verrücktheit zu beschränken. Mir sind im Laufe der Zeit so viele, so extrem absurde Aussagen untergekommen, dass ich da mich schon kaum entscheiden kann. Ich mag aber ganz gerne eins, was kurz und knackig ist, aus den Vorträgen für die Arbeiter am Göthean und Bau. Da hat Steiner ja bekanntermaßen einen etwas anderen Ton angeschlagen, hat sich also auf sein Publikum eingestellt und hat dort auch schon mal ein bisschen, ich will mal sagen, derber, gerade herausmäßiger gesprochen, als er das sonst getan hat. Und dort hat er gesagt, gerade so wie der Fisch schwimmt, so würde der Hund fliegen, wenn er ein Vogel wäre. Und ich finde das einfach ganz toll, dass man so einen Gemeinplatz, ja, wenn der Hund ein Vogel wäre, dann könnte er fliegen. Da ist eine tiefe Wahrheit. Viel Weisheit drin. Da ist eine tiefe Wahrheit. Naja, dann kann ich ja mein Zitat, das ich sonst noch hatte, noch tauschen, weil ich habe im Prinzip seine Aussage, wenn man die Kuh physisch so hochhebt und noch höher, dann wird sie irgendwann ein Adler auf dem australischen Omastrad. Also ich sehe ein Muster. Wenn die einen Tiere anders wären, dann wären sie andere Tiere. Wow! Wenn die Tiere andere wären, wären sie andere. Das ist super. Astralisch wäre die Kuh ein Vogel. Das macht der. Gesamtausgabe 230 seit 18, wenn ihr wissen wollt. Wir sind ja natürlich in den drei Reichen gefangen. Es gibt ja das Erdreich, das Luftreich und das Wasserreich. Und im Erdreich, da leben die Gnomen oder Wichtel. Und wie ist das, im Wasser leben die Undinen. Und in der Luft leben die Sylphen. Und die Sylphen sind quasi die Kühe der physischen Materie, hat er mal gesagt. Also die Luftweben. Natürlich. Es gibt ja Luftgeister, Erdgeister, Wassergeister. Der magische Hut. Enthält noch zwei Zettel. Vielleicht schaffen wir sogar noch eine zweite Runde, weil es gerade so toll läuft. Und als nächstes liest du uns Lena. Okay. Also... Nichts außer Steiner heute, ne? Nein, ich hatte ja vor, rebellisch zu sein und was von wem anders mitzubringen, aber ich hab doch Steiner dabei. Okay. Und zwar ist das aus dem Buch "Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister" von Peter Bier. Das habe ich so vor ungefähr fünf Jahren gelesen. Das war für mich unglaublich wichtig, dieses Buch in der Reflexion der ganzen Anthroposophie. Und da gibt es ein Zitat aus dem Werk "Theosophie" von Rudolf Steiner zum Thema "Man soll Rudolf Steiner nicht alles glauben". Das sagen ja Anthroposophen sehr gerne, dass er das selber schon gesagt hat, wir sollen ihm nicht alles glauben. Und jetzt lese ich Euch mal vor, was er denn darunter versteht, dass man ihm nicht alles glauben soll. Nicht glauben sollst du, was ich dir sage, sondern es denken. Es zum Inhalte deiner eigenen Gedankenwelt machen, dann werden meine Gedanken schon selbst in dir bewirken, dass du sie in ihrer Wahrheit erkennst. Also auf gut Deutsch, glaub mir halt einfach. halt einfach. Na, du musst so denken wie ich. Das ist ja noch was anderes. Das ist noch krasser. Ich muss das dir zu eigen machen. Auslegungssache. Aber ich glaube, das ist nicht so gemein. Also es ist wieder mal implizit, wenn du es mir nicht glaubst, dann hast du bloß noch nicht verstanden. Ja, weil das kommt sonst automatisch. Du musst es so sehen wie ich. Nee, du wirst es so sehen wie ich. Wenn du es richtig machst. Ja. Du musst nicht, das ist ja die Freiheit. Also das ist ja ganz wichtig. Aber du wirst es. Ja. Zwangsläufig. Ja. Ja. Genau, das ist die zwangsläufige Freiheit. Weil ich nicht einfach Recht hab. Er sagt ja auch immer wieder so Sachen wie, also auch wenn man das jetzt alles als falsch ablehnt, dann wird man ja aber wohl sich noch eingestehen müssen, dass und dann kommen so ganz absurde Sätze. Also das wiederholt er irgendwie immer so wieder. Dass er sagt, ihr müsst mir ja nicht glauben, aber ihr werdet dann an der Wahrheit ankommen und dann ist es das, was ich sage. Ja und er hackt auch enorm immer auf Leuten rum, die andere Meinungen oder andere Auffassungen oder andere Wahrheiten irgendwie erzählen. Also auf Wissenschaftler*innen hackt er rum, auf Materialist*innen, auf Philistern. Es gibt immer so Kohorten, die es dann abbekommen. Aber er macht immer das Bessere rumhacken. Also er sagt immer so, es kann ja sein, dass es richtig ist, aber trotzdem wird man einsehen müssen, dass es falsch ist. Man wird einsehen müssen, das ist die Formulierung. Das ist eine tolle Formulierung. Und dann gibt es auch immer so großartige Nachsätze. Das ist keine Fantasterei. Die kommt dann immer so am Schluss nochmal. Oder so im Sinne von, das muss man ganz ernst nehmen. Das ist wirklich so gemein. Ganz oft habe ich auch gelesen, der Okkultist weiß das oder der Mystiker versteht das. Ah ja, gibt es auch. Ich stehe ja immer so auf den Sack, wenn ich sage, der selbsternannte Hellseher. Nein, Einstein hat sich nie als Hellseher bezeichnet. Nein, als Hellschmecker. Als Hellschmecker. Er hat gesagt, ja, unter Euclid Nifton ist das bekannt, und die haben Zugriff zu dieser Welt. Und er hat auch ein ganzes Buch geschrieben, eine Anleitung für Hellseherei. Aber dieser eine Satz, "Ich bin ein Hellseher", der ist so nicht gefallen. Aber genau, was Lea gerade gesagt hat, es wird immer eine große Anzahl von Menschen geben, die sagen, das ist alles Torheit, Phantasterei, ausgeklügeltes, dummes Zeug, was davorgebracht wird. So nimmt er die Kritik nämlich schon mal vorneweg und sagt, ja, ja, das ist nicht anthroposophische Träumerei. Das beweist nur, dass du diese Welt nicht wahrnehmen kannst. Also ich habe ein unsichtbares Einhorn und das könntest du auch selber erkennen, wenn du auf meinem Level wärst. Das ist verräumlich. Geisterwissenschaft. Krass, Geisterwissenschaft. Und das ist dann ja auch genau das, wie Kinder in der Waldorfschule ihren Klassenlehrer oder ihre Klassenlehrerin sehen sollen. Also nicht kritisch hinterfragen, sondern die geliebte Autorität, die mir die Welt erklärt. Und da ist das Zitat wieder super passend mit diesem "Du musst es mir nicht glauben, du musst nur so denken, dann wirst du es verstehen und dann siehst du es auch so wie ich." Das ist einfach noch mal eine Stufe schlimmer als einfach nur zu glauben. Lena, wenn du mir sagst, du hast ein rosa Einhorn zu Hause, dann kann ich das glauben oder auch nicht. Aber wenn du von mir verlangst, dass ich es nicht nur glaube, sondern dass ich es verinnerliche und dann quasi selber überzeugt bin, dass du ein rosa Einhorn zu Hause hast, das finde ich nochmal ein Level drüber als einfach glauben, wenn ihr versteht, was ich meine. Und bei mir hat es funktioniert. Also muss ich mal ehrlich einfach so sagen, ich Ich habe das, ohne bewusst zu sagen, dass ich jetzt Anthroposophie gelernt hätte oder dass ich anthroposophisch denke oder überhaupt nicht dafür entschieden hätte, dass ich das irgendwie in eine sinnvolle Weltsicht finden würde oder nicht, ist das ja in mich hineingekommen. Ich habe nur gelernt, so zu denken. Und der Kraftakt, der das jetzt ist, sich dieses Denken wieder irgendwie auszuverleiben, das ist harte Arbeit. Und Lea auch 30 Jahre später. Du stolperst ab und zu nochmal über was, wo du sagst, "Hups, das kommt von dort." Ja. Verrückt. Und ein bisschen tragisch. Ja. Aber darum geht es auch. Und das ist, glaube ich, auch meine Fundamentalkritik an der Waldorfpädagogik, dass die eine gewisse Denkweise erzeugen will in dem Kind. Die will überhaupt gar nicht Wissen vermitteln. Darum geht es in zweiter Linie höchstens. Man will halt im esoterischen Sinne erziehen. zum esoterischen Denken erziehen. Und da, wo das klappt, bin ich der Meinung, dass dann Affinität natürlich zu Verschwörungstheorien rauskommt. Weil wenn du nicht lernst, Fakt und Fiktion zu unterscheiden, und das auch nicht sollst, weil es nicht gut ist für dich, dann glaubst du irgendwann an alles. Ich sehe Sarah kommt zucken, und ich weiß, Sarah ist dann der Meinung, man soll nicht Verschwörungstheorie sagen, weil es ja keine valide Theorie ist. Ich habe das lange sehr bewusst vermieden und hab dann auch Verschwörungsmythen zum Beispiel gesagt, und Verschwörungsmystika und Verschwörungsglauben. Ich glaub aber jetzt selber irgendwie, dass der Begriff... Es gibt ja auch falsche Theorien. Deswegen ist der Begriff gar nicht so verbrannt in meinen Augen. Aber da hast du natürlich recht. Nicht, dass noch einer denkt, das wäre eine echte Verschwörungstheorie. Wenn man jetzt sagt, da leben unsichtbare Wichtel in der Klasse, und die passen auf, dass sie ihre Hausaufgaben macht. Waldorf Haus Magazin. Praktisch. Ja, also wer an unsichtbare Wichte glaubt, da fängt es schon an. Wir haben nur noch einen auf der Liste. Einen Teammitglied haben wir noch und wenn ich in den Hut sehe, ist da auch nur noch ein Zettel und jetzt wäre als nächstes Kosmod. Also wir kommen Ich komme jetzt aber zurück zu den feinen Zuständen des Menschen, des historischen Menschen. Und zwar habe ich gedacht, ich will mal so etwas raussuchen, wo man einfach jedes Wort versteht. Und deswegen habe ich den gesamten Vortrag... Das ist ein Testament gewesen jetzt. Ja, so ähnlich. Also ich habe den gesamten Vortrag "Ursprung und Ziel des Menschen", den er am 9. Februar 1995 in Berlin gehalten hat, durchgelesen. Und bin nicht auf ein solches Zitat gestoßen, aber unten drunter gibt es so ein Q&A. Und da hat jemand gefragt, wie war der Mensch in diesen feinen Zuständen wahrnehmbar? Und darauf hat Steiner gesagt, in der Zeit, als der Mensch noch luftig war, War es möglich, ihn durch das Gehör wahrzunehmen als Vibration, nicht aber durch das Auge? Ich habe mich dann gefragt, also der Mensch war ja luftig, also welche Ohren und welche Augen, weil er sagt in dem Vortrag auch, dass alles, also der Mensch war zuerst da und alles, was sonst um den Mensch herum existiert, wurde nach und nach von ihm ausgeschieden. Also, ja, welche Ohren, es gab keine Ohren. Aber die Ohren, die es nicht gab, hätten die Menschen waren. Mein Q-Zitat, was ich vorher kurz angerissen habe, geht übrigens auch so weiter, dass er danach sozusagen klarstellt, dass Ausscheidungs- und Verdauungsprozesse etwas ganz Mystisches und was ganz Hochangesiedeltes sind. Und nur für Lister, die Spießbürger sozusagen, und Menschen, die halt nicht so gucken können, die denken, dass das was Niederes ist, Ausscheidungen und so. Und die Kuh als große Verdauerin, so haben wir das in der Tierkunde gelernt, die kann nämlich hauptsächlich verdauen mit ihren vielen Mägen, die ist deswegen auch so ganz besonders wichtig für ihn. Aber eigentlich haben wir ja gelernt, dass die ein Adler ist. Nur weil man sie hochhebt? Ja, deswegen darf man auch nicht lachen, wenn man die Kackhörnchen stopft. Das ist ein ganz ernstes Thema. Okay, also eigentlich die Hörner vom Adler befüllen sich. Oder was? Nein, weil Ausscheiden nur das Tolle ist. Da hat der Steiner sich verdammt viel mit Ausscheidungen beschäftigt. Das ist ja das Demeter-Prinzip. Aber ich glaube, tatsächlich hat er nicht gemeint, dass der Mensch in seinen unterschiedlichen Entwicklungsformen die Tiere ausgekackt hat, sondern das Ausscheiden ist da anders gemeint. Ich sehe das vor meinem inneren Auge wie so eine Art Zellteilung, ist das, was ich meine? Ja, genau. Dass die eigenen Eigenschaften sich dann quasi so abspalten und ein neues Lebewesen bilden. Und das ist dann doch hier. Ja, so beschreibt er das. Richtig. Also zumindest die... Ja, das ist ja wie Cosmo das sagte, der Mensch ist immerwährend, war immer da, vor den Tieren. Und deswegen müssen ja die Tiere den Menschen abstammen, vor allem, vor der Materie und so weiter. Also wenn alles, was um den Menschen herum war, durch den Menschen entstanden ist, dann war ja der Mensch vor der Welt da. Das ist der Grund, warum Darwin sich irrte und das eigentlich die Erklärung ist. Dann war er erst Luftwesen, dann wurde er durchsichtiges Fischwesen und dann wurde er immer steil, steilfeindlich fast gesagt. Ja, da haben wir ja auch wieder die verschiedenen Pläne, die verschiedenen Welten. Also der Mensch ist ja erst zu einem bestimmten Zeitpunkt in die physische Welt herabgestiegen. Weil ich habe nämlich schon überlegt, dass der Mensch ja schon da war, bevor der Mond sich abgespalten hat. Und das ist ja jetzt gar nicht so, also ich meine, es ist komplett unwissenschaftlich, aber es gab ja einen Zeitpunkt, wo Felsbrocken aus dem All die Erde getroffen haben und seitdem gibt es unseren Mond. Nur damals gab es halt definitiv noch keine Menschen. Aber wenn das jetzt Geisterwesen waren, die nur hörbar waren, aber noch gar nicht sichtbar, dann ergibt es ja irgendwie so wieder eine krude Art von Sinn, dass man sagt, die waren dann schon irgendwie da. Und zack, bist du Anthroposophin. Sieht man dann die Wahrheiten hinter den Weltvorgängen. Du erkennst sie. Bald kann ich eine Akasha-Chronik lesen, ihr werdet es schon sehen. Und du brauchst nicht mein Buch zu trauen. War das eine Drohung, Sarah? Nicht gegen Euch. Akasha-Chronik. Ich glaube, in der Sekte, in der ich aufgewachsen bin, da wurde auch immer, also in diesem Vortrag hat Steiner auch vom Makrokosmos und dem Mikrokosmos gesprochen. Also dass wir quasi alle kleine Mikrokosmen sind und wir sind wie der Makrokosmos. Und ich glaube, so die Timeline, die sich Anthroposoph*innen vorstellen, oder so habe ich das zumindest auch als Kind verstanden, ist, alle sind eins und dann kommt so eine Phase, wo die Menschen Individuen werden und am Ende werden sie wieder alle eins. Und dieses Eins ist halt irgendwie Gott und das Menschliche und das Menschliche ist halt das Allerbeste. Also so habe ich mir das irgendwie erklärt. Ich habe dazu auch noch ein Zitat mitgebracht, falls wir noch eine zweite Runde machen. Sehr gerne. Oder wir schließen organisch an. Ich bin jetzt neugierig. Jetzt muss es raushauen. Okay, okay. Also mein zweites Zitat beschäftigt sich nämlich auch mit dieser Timeline. Weil mir wurde das mal von meinem Religionslehrer der Christengemeinschaft erklärt, wie er das zumindest gesehen hat. Vorschlag natürlich ganz offen lassen, wie man sich die Gottwerdung des Menschen wie eine Evolution vorstellen kann. Also, dass die Menschen sich irgendwann zu Gott entwickeln und von der Timeline her ist es dann so, dass sie sich dann rückwirkend selbst erschaffen und alles erschaffen, weil sie sind ja dann Gott. Also, das ist quasi Zukunft, Vergangenheit, kann man hier nicht klassisch denken. Die Timeline ist halt ein Kreis. Psychedelische Scheiße, meine Güte. Im Andro-Wiki gibt es die Kategorie "Gottwerdung" und das Zitat von Steiner aus dem Buch "Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt". Wenn der Mensch so weit aufgerückt ist, dass er sich ganz bezwungen hat, dass er ganz diesen physischen Leib unter seine Herrschaft gebracht hat, dann hat er noch höhere Stufen der Entwicklung vor sich. Es geht immer höher und höher hinauf und da blicken wir in geistige Höhlen, zu übermenschlichen Wesenheiten hinauf. Immer mächtiger werden diese Wesenheiten, immer gewaltiger und gewaltiger. Das ist jetzt eine Stelle, wo er darüber spricht, Ich glaube, es gibt sicher noch mehr. Und gemeint ist halt wirklich Gottwerdung. Immer genug Demeter essen. Da wächst die Spiritualität. Ja, wenn man viel Mutterkorn isst. Ja, stimmt. Ah! Sorry. Ob das so gemeint war? Das ist ein schöner Seitenhieb auf LSD von Albert Hoffmann. Ja, das gab's ja noch nicht. Das heißt irgendwas anderes. Mutterkorn for the win. Wenn wir über Mutterkorn reden, darf ich anschließen? Klar! Wir reden über Farben. Regenbogen. Ich bin auf dieses Zitat gestoßen jetzt in den Sommerferien. Und zwar waren wir in den Alpen mit der Familie und irgendwie dachte ich so, ich guck mal, was Steinert so zu den Sachen sagt, die hier so in der Natur Natur sind. Und den einen Tag bin ich so in so einer Klamm spazieren wandern gewesen und da gab es echt so super krass in der Sonne so einen Regenbogen. Das sah wirklich richtig richtig cool aus. Also von der Gischt, wo die Sonne so drauf schien. Und dann habe ich das mal gegoogelt und Steiner sagt, Achtung, das ist ein bisschen länger, aber ich finde es sehr plastisch, insofern glaube ich, ist das machbar. Sehen Sie, der Mensch glotzt heute den Regenbogen an. Wenn man nur mit einiger Imagination nach dem Regenbogen hinschaut, da sieht man Elementarwesen, die am Regenbogen sehr tätig sind. Diese Elementarwesen zeigen sehr merkwürdige Erscheinungen. Hier bei Rot und Gelb sieht man fortwährend aus dem Regenbogen herauskommen gewisse Elementarwesen. Die bewegen sich dann so herüber, in dem Augenblicke, wo sie ankommen, an dem unteren Ende des Grüns, werden sie angezogen. Dann sieht man sie hier verschwinden, bei Grün und Blau. Auf der anderen Seite kommen sie wieder heraus. Der ganze Regenbogen zeigt für den, der ihn mit Imagination anschaut, ein herausströmendes Geistigen, ein verschwindendes Geistigen. Er zeigt tatsächlich etwas wie eine geistige Walze. Wunderbar! Und zu gleicher Zeit bemerkt man an diesen geistigen Wesenheiten, dass, indem sie da herauskommen, sie mit einer großen Furcht herauskommen. Und indem sie da hineingehen, gehen sie mit einem ganz unbesieglichen Mut hinein. Und wenn man nach dem Rot-Gelb hinschaut, da strömt Furcht heraus. Und wenn man nach dem Blau-Violett hinschaut, bekommt man das Gefühl, da lebt ja alles wie Mut, wie Courage. Gesamtausgabe 233a, Seite 22. Und das hat er 1924 gesagt. Da wusste man schon relativ viel über Optik und wie ein Regenbogen funktioniert. Aber ich muss sagen, wenn man da halt immer nur hinglotzt. Wobei ich sagen muss, du hast es doch im Text wunderbar vorgelesen. Wenn man mit einer gewissen Imagination auf einen Regenbogen schaut, Vorstellen kann ich mir auch viel. Ich kann mir auch vorstellen, dass da kleine Elfen wohnen und, weiß ich nicht, jeden Wassertropfenwund anmalen. Mit einer gewissen Imagination geht das sicher. Oder mit genug Mutterkorn, je nachdem. Ja, genau. Hat er da nicht in der ätherischen Sagenwelt geklaut? Also zum Beispiel Elementarwesen, die aus dem Regenbogen rauskommen, irgendwo beschreibt er das auch als Leiter in den Himmel, wo man sich dann aufmachen kann über den Regenbogen in die höheren Welten. Aber es gibt doch diesen Mythos von dem Topf voll Gold, der am Grunde des Regenbogens wartet. Und da ist doch auch dann ein Wichtel oder ein Kobold, dem gehört das Gold. Und wenn man da nur hingelangen könnte, dann wäre da der Schatz quasi. Das muss er doch aus irgendeinem Mythos geklaut haben. Also das ist irische Mythologie, aber da gibt es die Leprechauns, und die sind, glaube ich, so ein Fairyfolk, die eigentlich Schuhmacher*innen sind. Genau. Ein bisschen anders. Aber ich denke, natürlich hat er sich bestimmt auch sowas aus der ... Elfen und Undinen und Sylfen hatten wir ja schon. Die Elfen gibt es ja wirklich. Und die Wichtel in dem Erdenreich. Was ich halt interessant fand, ist, dass er da halt ... Also, wenn ich mich jetzt zurückversetze in mein Waldorf-Kindsein, dann spielen Farben eine wahnsinnig große Rolle. Also erstens, was darfst du irgendwie tragen? Wie sind die Wände angemalt? Welche Farben kriegst du zu malen überhaupt? In welchem Alter zur Verfügung gestellt? Welche und wie viele? Welche Eurythmik kriegst du gegebenenfalls zugeteilt? Das hat ja alles immer eine Bedeutung. Das macht er hier halt auch auf. Die eine Farbe hier macht Mut und die andere macht Furcht. Und dieses Thema Mut, ich weiß gar nicht, mit wem ich das da letztens drüber hatte, aber das finde ich auch so krass aufgeblasen bei Waldorf. Das ist ja nicht nur bei Olle St. Michael so, mit den Mutproben und so, sondern das kommt auch... Ein schüchternes, ängstliches Kind sein ist bei Waldorf echt nicht gut. Das soll man auf keinen Fall sein. Da wird man immer dann therapiert, damit man ein mutiges Kind wird. Und gleichzeitig hatten wir so... Es ist drüber, was heißt eigentlich Mut in diesen Situationen, in denen ich das so erlebt habe. Und da ging es eigentlich so was um eigentlich so Gruppensachen, dass du Dinge machst, die du dich eigentlich nicht traust, egal ob du jetzt alleine vor der Klasse sprichst oder ob du irgendwie da von irgendwas runterspringst oder was auch immer. Und das sind jetzt nie selber gestellte Dinge, wo ich sage, das würde ich gerne können, aber ich traue mich nicht richtig. Sondern eigentlich hatte ich so das Gefühl, es geht immer um Unterordnung und Gruppenzwang eigentlich. Eigentlich bist du dann mutig, wenn du funktionierst und das ablieferst, was von dir erwartet wird. Und dann wirst du auch in Ruhe gelassen. Aber das ist jetzt nur Exkurs. Aber wo ich dachte, das ist schon irgendwie für mich in diesem krassen, diesem Farben und Furcht und Mut, das sind schon so ganz ganz existenzielle Dinge irgendwie. Also die zumindest mir irgendwie so ganz plastisch sind. Ich weiß nicht, ob es der Spiegel war, der das mal schrieb, dass es ja eigentlich irre ist, dass es 200 Schulen gibt in Deutschland, die alle gleich aussehen und die genau gleiche Wandfarbe haben müssen. Das ist ein total alter Bericht, der ist schon Jahrzehnte alt. Aber es ist manchmal auch witzig, wenn mir Leute so schreiben und sagen, ah ja, ich glaube, das war in der vierten Klasse, oder das war schon in der Oberstufe, weil die Farben an der Wand sind in meiner Erinnerung schon kühler. Ja. Also die Orientierung, was wann passiert ist oder welche Epoche man irgendwie hatte, auch übers visuelle Gedächtnis für die Klasse, wie der Klassenraum angemalert war. Geht mir auch so, mache ich auch öfter. Ich denke, ich glaube, das war in einem gelben Klassenzimmer, dann muss das irgendwie so dritte Klasse gewesen sein. Ja, nicht schlecht, wenn das auch manchmal vorbeizieht. Aber wie die grobe Wandfarbe war in dem Jahr, weiß ich auch nicht mehr. Ja, stimmt. Irre. Woran ich mich auch noch erinnere, gerade beim Stichwort Regenbogen, ist auch ein Regenbogenbild, was wir mal gemalt haben mit Wasserfarben, wo wir eben Noah unter dem Regenbogen gemalt haben. Und wir haben ja wirklich sehr viel im Hauptunterricht in der Unterstufe gemalt. Und nicht an alle Bilder erinnere ich mich, aber irgendwie dieses Regenbogenbild, ich weiß nicht, ob wir da besonders lange dran gemalt haben oder das mehrfach gemalt haben, das ist mir noch total im Gedächtnis. Und habt ihr im Kindergarten die Geschichte von dem kleinen Engelein, der immer geboren werden wollte und dann ist es noch nicht die Zeit? Der rutscht auch auf dem Regenbogen. Ja. Auch eigentlich eine super gruselige Geschichte. Aber auch bei den Kindern hat jede Farbe dann wieder eine eigene Bewandtnis und eine eigene Rolle. Und erzeugt dann auch im Körper die entsprechende Gegenfarbe, also wieder so ein Komplimentärsystem. Guckt das Kind auf eine rote Wand, erzeugt es eine grüne Gegenfarbe, die es beruhigt. Das heißt, es gibt auch roten Eurythmikittel für die Choleriker. Weil das ja angeblich dann die Gegenfarbe erzeugt und die sich dann beruhigen. Wir haben ja schon festgestellt, dass das nicht bei allen entsprechend gleich war. Mit den Kittelfarben. Aber mir fällt gerade noch der Spruch ein, dass Herr Newton leugnet der Steine und sagt, Newton hat behauptet, im weißen Licht wären alle Farben, aber das ist so gar nicht. Die Geschichte mit dem Regenbogen, mit den verschiedenen Farben da drin, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo, Violett, ist keine Wirklichkeit. Nee, wahrscheinlich hat Newton auch nur geglotzt und deswegen nicht gesehen. Wahrscheinlich wie Donald Trump zu lange in die Sonne geguckt. Oder zu viel Mutterkorn gegessen. Oder Mutterkorn. Oder da könnte ich jetzt auch noch mit meinem nächsten Zitat anschließen. Vielleicht hat er auch zu viele Kartoffeln gegessen. Er hat nämlich im landwirtschaftlichen Kurs im ersten Vortag gesagt, da kommen dann die großen Rätsel. Warum ist es heute unmöglich, solche Kartoffeln zu essen, wie ich sie noch in meiner Jugend gegessen habe? Es ist so, ich habe dies überall probiert. Ich dachte, er wollte keine Kartoffeln. Ist er nun unzufrieden mit den Kartoffelsorten, die es noch gab? Es ist ja weit bin unbekannt, dass Steiner auch Kartoffelforscher war und auf Weltreisen dieser Erdkraut nachgespürt hat und die überall gegessen hat. Und ist dann am Ende dem Gedanken gekommen, die machen blöd. Ja, nur weil sie nicht mehr so viel in der Jugend vermischt haben, oder was? Ich glaube, er ist da ja auch schon älter. Vielleicht haben seine Geschmacksknospen auch einfach nachgelassen, aber das wäre dann wieder zu wissenschaftlich. Geht er denn noch irgendwie auf die Kartoffeln seiner Jugend ein? Nee, er geht dann darauf ein, dass man ja nachweisen kann, dass alles schlechter wird. Also es geht dann eher um Inhaltsstoffe und so war es genau. Das behauptete er im Landwirtschaftlichen Kurs, auf dem die Demeter-Landwirtschaft bewohnt, für den Garafen von Kobowitz. Da behauptete er, dass das minderwertig werden der Produkte. So nennt er das. Und das hätte mit dem Niedergang des Kali-Yuga zu tun. Diesem fernöstlichen Zeitalter des Streitens des Kali-Yuga. Das ist auch so ein Weltenzeitalter. Und wenn das zu Ende geht, dann werden die Produkte schlechter. Und das muss man jetzt wieder aufschütteln mit spiritueller Land. Also darüber haben wir auch in der Demeter-Folge schon mal geredet. Aber hier redet er eigentlich darüber, dass die Wissenschaft daran schuld ist. Also dadurch, dass die Leute so materialistisch unterwegs sind und die Wissenschaft in der Praxis anwendbar halten und das machen, deswegen geht jetzt alles in der Landwirtschaft den Bach runter. Deswegen schmecken die Kartoffeln nicht mehr wie in seiner Jugend. Schön, dass du sagst, dass es zum Ende seines Lebens war, dieses Zitat. Es gibt ja auch keine richtigen Kartoffeln mehr heutzutage. In meiner Minute. Deswegen habe ich das auch, weil ich fand das so lustig. Für einen Mal hat man 7 Cent nach Kartoffeln gekriegt. Und die waren viel besser. Früher war alles besser. In Pfennig hat man die bezahlt. Genau, das ist halt so ein richtiger "Früher war alles besser"-Vibe. Ja. Wobei ich vorsichtig wäre mit diesem Kali-Yuga. Das knüpft halt wieder voll an an diverse Verschwörungsmythologien. Das ist auch sehr völkisch und rechtsesoterisch belegt. Ja, darüber haben wir schon mal in der Demeter-Folge ein bisschen gesprochen. Aber jetzt in diesem Vortrag haben Sie es nicht vor. Tja, das Wurzelgleichnis. Jetzt haben wir ohne große Ankündigung und aus dem Hut ziehen die zweiterer, die wurden da eigentlich spontan eingeleitet. Ich habe nur noch drei Personen auf der Liste, die höchstwählig meinen. Na dann zieh, Marco. Ich soll ziehen? Okay. Dann zieh ich jetzt die verbleibenden Opfer. Und the winner is Sarah! Sehr schön! Ich habe eigentlich ein Zitat gefunden, wo ich mir gedacht habe, das erklärt ein bisschen viel von dem, was uns eigentlich fast allen passiert ist, nämlich dieses "Ihr seid so verkopft und das ist ganz schlimm" und ich habe das immer nur darauf geschoben, dass ich schon Dinge im falschen Jahr siebt konnte. Ich habe aber noch eine andere Erklärung dafür gefunden und es hat mich ein bisschen nachdenklich gemacht und ich glaube, damit bin ich noch ein bisschen grantiger auf meine diversen Lehrerinnen, hauptsächlich inneren. Ich lese Euch das mal vor. "In diesem zweiten Glied der menschlichen Seele, der Verstandesseele, also in dem umgearbeiteten Stück des Ätherleibes, da hat sich festgesetzt Ariman. Da ist er drinnen und führt den Menschen zu falschen Urteilen über das Materielle, ihn zu Irrtum und Sünde und Lüge, zu allem, was ebenso aus der Verstandes- oder Gemütsseele kommt. In alledem zum Beispiel, dass der Mensch sich in der Illusion hingibt, mit der Materie sei das Richtige gegeben, haben wir die Einflüsterungen des Ariman, des Mephistopheles zu sehen. Und für mich heißt das, dass meine Lehrerinnen nicht nur der Meinung waren, dieses zu verkopfte Kind, das lernt alles zu früh, sondern im Prinzip auch, die bedient sich da einer teuflischen Ressource. Und auf den Gedanken bin ich vorher noch gar nicht gekommen. Da bin ich tatsächlich erst jetzt auf der Suche nach einem Zitat gestolpert und mir gedacht, das erklärt schon wieder was. Das wollte ich jetzt eigentlich gar nicht erklärt haben. Es wäre okay gewesen, wenn ich das nicht wüsste, dass meine Lehrer und Lehrerinnen damals über mich geglaubt haben, ich bin satanisch irgendwie, oder eigentlich arimanisch in dem Fall. Naja, der Lucifer kommt in zwei Gestalten oder hat zwei Ausprägungen. Das ist ganz kompliziert für Nicht-Anthroposophen, aber Ariman und Lucifer sind da die Hauptgegensacher in der materialistischen, in der bösen Welt. Und ja, wenn sie dir das damit unterstellen würde, dass das die luziferischen oder arimanischen Kräfte sind, wäre ich auch zu Recht beleidigt. Also ich glaube, dass du da was gefunden hast, weil ich habe in der Vorbereitung zu der Folge mit Ela, also der hier dann letzten, also Folge davor, nochmal ein Buch von Michaela Glöckler zu Begabung und Behinderung gelesen. Und bei dem Punkt Begabung war ihr immer total wichtig, dass wenn man kognitiv begabte Kinder in ihren kognitiven Interessen unterstützt, dass da dann die Gefahr besteht, dass die einseitig werden und dass der kalte Intellekt, die Kaltherzigkeit, der Egoismus, also das waren nur negative Attribute, die sozusagen mit kognitivem Interesse einhergingen. Und deswegen muss man, um das auszugleichen, muss man diesen Kindern besonders viel Gelegenheit geben, dass sie sich mit musischen Dingen beschäftigen, dass sie sich sozial entwickeln. Also das klingt tatsächlich nach so, das ist gefährlich für Kinder. Und das passt, finde ich, mit dem Arimanischen da total rein, weil man dann sozusagen versucht, den Ariman durch... Das ist eben nicht nur das Gefühl, sondern das ist gefährlich. Das ist was Böses. Ja, genau. Also man versucht das auszutreiben und je früher, desto besser. Ja, also eben nicht nur verfrüht, sondern tatsächlich was Böses. Ja, der kalte Intellekt, nicht gut. Ganz böse. Und es macht mir auch nochmal, also als ich das damals gelesen habe, hat es mir auch nochmal deutlicher gemacht, wieso das scheinbar so wichtig war, Also, dass ich halt nicht weiter intellektuell mich da betätige, sondern dass ich halt, die sagen immer so schön, "in tune" komme. Und dass man ewig und drei Tage beschäftigt wird, da mit seinen Rähmchen für seinen Epochenheft zu malen und seine Seiten da zu schleiern und irgendwie noch und nöcher, das sind ja alles irgendwie stupide, manuelle Arbeiten, die du da irgendwie einfach machen musst und die einfach Zeit fressen. Da fängt mir noch so eine stupide, manuelle, Zeitfresserarbeit ein, die ich jedes Mal bekommen habe bei meinem Epochenheft. Ich weiß nicht, wie viele Seiten ich nochmal abschreiben musste und überkleben, weil die anderen nicht schön waren. Und ich habe da jetzt ein paar Seiten gesehen, die dann nicht überklebt waren. Wenn mir das ein Kind heute in der Schule zeigt, sage ich, "Oh, du hast aber eine schöne Schrift, ich kann das alles lesen." Also, das ist schon auch einfach so ein Stück weit, ja, beschäftige dich jetzt da nochmal damit. Aber denk nicht drüber nach, was du da schreibst, sondern mach es nochmal ordentlich. Schreib das nochmal ab. Wir hatten ja auch immer Übheft und Epochenheft, ne? Ich hatte so ein Aha-Erlebnis, ich dachte immer, ich habe eine richtig schlechte Schrift, weil mir das in der Schule immer rückgemeldet wurde. Und ich kenne ganz viele Ex-Waldis, bei denen das so war, und habe neulich mal die Rückmeldung bekommen, dass meine Schrift echt ganz gut ist. Und frag mich jetzt, ob das einfach wirklich so ein Waldorf-Ding ist, dass das eigentlich allen Kindern eingetrichtert wird, du schreibst nicht schön genug. Ja, gibt's noch den zweiten Aspekt, dass wir schreiben lernen mit Wachsblöckchen, was halt irgendwie für die Motorik einfach Grütze ist. Und dann mit den Stockmar-Wachsstiften, wo du irgendwie drücken musst ohne Ende, dann müssen wir ja immer noch alles schleiern. Das heißt, dann siehst du das, was du geschrieben hast, eh nur noch zur Hälfte. Das heißt, vorher mit den Dickies dann oder den, naja, den dickeren Buntstiften musstest du auch immer drücken wie Hulle, damit du es nachher noch sehen kannst, wenn du da deinen Spitzdreck drüber verwischt hast. Und ich glaube, also zumindest für mich, ich habe bis heute, auch wenn ich mit Füller schreibe oder irgendwas, auch in diesen ganzen Kursuren, mir tut immer die Hand weh, immer. Und ich habe das auch von vielen gehört, dass wir einfach dadurch, dass wir die ersten, also der Füller kommt wann, in der dritten Klasse, vierte Klasse? Und dann ja auch erstmal so Federkiel und irgendwie sowas. Und wir haben einfach, also das motorische, feinmotorische Schreiben lernen, lernen wir mit denkbar ungünstigem Gerät, wodurch wir irgendwie einfach sehr verkrampft auch sind. Und ich würde schon sagen, dass ich keine gute Schrift hatte oder bis heute auch nicht hatte und viele in meiner Klasse auch nicht, aber wir hatten da auch wenig Chance dazu, glaube ich. Gleichzeitig wurden wir immer an einem Ideal gemessen, das für Kinder gar nicht erreichbar ist. Wenn ich mir von anderen Ex-Waldi anschaue, egal von wem ich ein Epochenheft sehe, diese Schrift ist eigentlich fast überall gleich. Wir haben auch eine total genormte Schrift gelernt. Ist das nicht so in der Regelschule, Sarah? Nein, überhaupt nicht. Wenn ich schaue, wie die Schrift der Kinder ist, ist es völlig unterschiedlich. Also das geht von "Oh Hilfe, ich brauche bitte jemanden, der mit einem Stein von Rosetta" bis hin zu "Das könnte eine gedruckte Buchseite sein" ist alles dabei. Und das ist eigentlich alles okay, solange es der Lehrer noch halbwegs lesen kann. Wobei ich tatsächlich dafür plädiere, solange man Handschrift macht, sollten die Kinder so leserlich schreiben, dass sie es vor allem selber lesen könnten. Weil dann tut es sich auch leichter mit der Rechtschreibung. Aber nee, das ist überhaupt nicht so, diese genormte Schrift. Ich glaube, das steht sogar im Lehrplan, dass die Kinder eine verbundene Schrift lernen sollen, damit sie schneller und klüssiger schreiben können, aber eine individuelle Schrift entwickeln dürfen. Du meinst nicht den Waldorf-Lehrplan? Ja, klar. Ich musste auch noch so richtig so ein schnörkeliges X machen nach dieser ganzen alten Schreibweise. Es aussieht wie zwei so Achten. Ich habe jetzt gerade vergessen, wie es heißt genau. Ja, das habe ich auch noch gelernt. Schreibschrift L hat niemand außer Waldorfschülern so gelernt wie bei uns. Naja, doch, bis, ich weiß nicht, 1970 oder so. Also wir haben ja wirklich noch, wir haben ja diese, ich weiß nicht, wie sie heißt, lateinische Ausgangsschrift oder was gelernt, was eben ja alles schön verschnörkelt ist, wo man dann irgendwann überlegt hat, also an öffentlichen Schulen, es den Kindern ein bisschen einfacher zu machen, indem man ein paar Schnörkel und Kringel weglässt. Und ich habe aber auch das Gefühl, also wir haben ja so spät schreiben gelernt und so nach und nach über einen jahrelangen Zeitraum. Und dann haben wir nach der Druckschrift eben Schreibschrift gelernt, aber da hat es nicht aufgehört. Wir haben dann noch altdeutsche Schreibschrift gelernt und dann noch Keilschrift und ich weiß nicht was alles. Runen haben wir noch. Runen, ja. Runde Klasse habe ich in Runen geschrieben. Runen natürlich, genau. Wir haben bei uns auch die Runen nicht nur geschrieben, sondern auch in einen Stab geschnitzt. In Ton haben wir sie, glaube ich. In Ton haben wir auch, genau, wir haben auch Griechisch, hatten wir auch in Ton geschrieben. Und man war halt die ganze Zeit beschäftigt. Und auch wenn wir die lateinische Schreibschrift gelernt haben, hatte ich nicht das Gefühl, dass sie uns wirklich beigebracht wurde. Also es ist ja an der Waldorfschule ganz oft so, dass man ganz viel beschäftigt wird, es wird ganz viel gemacht. Aber es wird einem selbst überlassen, ja, guck mal, was du damit hinkriegst. Im Werken ja das Gleiche. Man kriegt irgendwelche Geräte in die Hand gedrückt und dann, ja, guck mal, was da passiert. Und man wird nicht wirklich angeleitet. Und ich muss sagen, ich hatte noch nie eine einheitliche Handschrift. Ich schreibe extrem nach Tagesform, habe schon in der Schule immer unterschiedliche Schriften ausprobiert. Weil letzten Endes war das ja auch so im Unterricht. Wir hatten ja jedes Schuljahr eigentlich eine andere Schrift, in der wir geschrieben haben. Und ja, also dieses, dass es einerseits ganz wichtig ist, dass einem aber auch nicht richtig gezeigt wird, wie. Dass man ein bisschen alleingelassen wird und dann am Ende am besten noch gesagt wird, ja, du machst das aber nicht richtig oder das ist nicht schön genug. Was ich nachsetzen war zum Schönschreiben? Ah. Was mir gerade noch einfällt, vor allem, man hat, also wenn ich jetzt gucke, wie meine Kinder gerade schreiben lernen, die schreiben halt wirklich häufig irgendwie auf ordentlichen Zeilen mit einem Bleistift, der bei uns ja nie zum Schreiben gedacht war, zu keiner Zeit in der Schule. Die schreiben mit Bleistift und die üben tatsächlich einfach auch einzelne Buchstaben flüssig zu schreiben. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das jemals gemacht habe. Also ich habe den Buchstaben einmal gelernt und dann wurde das sofort in Wörtern, wahrscheinlich irgendwie im Sinnzusammenhang sozusagen, beübt. Das heißt, ich habe wahnsinnig lange einfach von der Tafel abgeschrieben, abkopiert, aber nicht wirklich, glaube ich, geschrieben. Wisst ihr, was ich meine? Also abgepaust, abgemalt, aber nicht aktiv irgendwie in einen sinnvollen Schreibtlust irgendwie gehabt. Aber egal. Anderes Thema eigentlich. Wie sind wir da drauf gekommen? Über das Arimanische denken. Wer ist noch übrig mit dem Zitat? Wer fehlt noch in der zweiten Runde? Übrig sind noch meine Wenigkeit und die Katharina. Wir könnten auch Schnick, Schnack, Schnuck machen. Schnick, Schnack, Schnuck. Ohne Brunnen, muss man sonst ansagen. Ohne Brunnen. Ohne Brunnen, nein. Aber dann habe ich verloren. Wie machst du? [Lachen] Ich habe nur noch das letzte Wort, das passt. [Lachen] Ja, das finde ich gut. Ja, auch jetzt fällt es mir schwer, die richtigen Worte rauszusuchen. Und ich erzähle ja viel, wenn der Tag lang ist, und viele Anekdoten kennt ihr vielleicht auch schon. Aber, dass sich die Planeten überhaupt nicht um die Sonne bewegen, habe ich letztens gelesen, noch mal, in einem sogenannten pädagogischen deragogischen Kurs für Waldorf-Lehrer*innen. Und dort sagt Rudolf Steiner Folgendes. "Diese Schraubenlinie setzt sich im Weltenraum fort." Also nicht, dass sich die Planeten um die Sonne bewegen, sondern diese drei, Merkur, Venus, Erde, ziehen der Sonne nach. Und diese drei, Mars, Jupiter, Saturn, die gehen voraus. Der Winkel, der mit der Schraube eingeschlossen wird, ist derselbe, den sie herauskriegen, wenn sie den Nordpol nehmen. Pole nehmen und da diese Lemniskate machen als Bahn eines der Sterne in der Nähe des Nordpoles. Da bekommt man eine scheinbare Lemniskate heraus, wenn man diese Linie verlängert. Also die Lemniskate ist ja die liegende Acht, das magische Unendlichkeitszeichen. Und er glaubt hier, dass sich die Planeten, die Sonne bewegt sich und die Planeten ziehen eher und zwar die einen hin und die anderen gehen vor. Also das ist... Erinnert mich extrem an das Herz, das keine Pumpe ist, sondern bewegt wird durch das Blut. Das Irre ist, dass er sich ja immer gewünscht hat von Herzen, dass die Wissenschaft das auch beweisen möge, damit auch der Normalsterbliche auf der Straße ihm endlich glaubt. Ja, oder seine Hoffnung war immer, eines Tages wird die Wissenschaft so weit sein, dass sie das alles belegen wird. Und wenn die auch dann endlich draufkommen, dass Steiner immer mit allem Recht hat. [H] Nä, die müssen halt so denken wie er. [H] Also da gibt es auf jeden Fall eine tolle Grafik auch zu, die man sich unter dem Stichpunkt angucken kann, wie Planeten und Sonne einer liegenden Acht miteinander tanzen, in den Ergänzungen zu den pädagogischen Kursen aus der Gesamtaufgabe Band 300a, Seite 89 folgende. Ja, das sind ja wirklich Sachen teilweise, die man einfach mit dem bloßen Auge widerlegen kann, ja. Oder die schon lange entdeckt oder herausgefunden waren und schon eigentlich kein normaler Mensch mehr angezweifelt hat. Ali, du musst halt nicht nur glotzen, sondern schauen. Das ist was ganz anderes. Nicht nur glotzen, sondern schauen. Mit genug imaginativem Strom. Das ist eine sehr stylische dunkle Sonnenbrille, ich glaube blau getönt. Der glotzt nicht, er schaut bereits. Aber wisst ihr, was mir dabei gerade einfällt? Das ist vielleicht ein bisschen jetzt ein weiter vom Schluss, aber da kannten wir uns dann schon, aber haben noch nicht aufgenommen. Also das ist vielleicht so zwei Jahre her oder so was. Oder anderthalb vielleicht eher. so eine Doku gesehen von irgendeinem Öffentlich-Rechtlichen, relativ unspektakulär, über 100 Jahre Waldorf und so. Und plötzlich tauchte da drin mein Alter, also Sozialkunde, Philosophie, freie christliche Religion und ja, sowas hat der unterrichtet. Und er tauchte da drin auf und sagte dann so ganz bierernst, dass er natürlich daran glaubt, dass er hell sehen konnte. Also Steiner. Und das war für mich auch nochmal so ein super krasser Moment, weil der war eigentlich schon so ein Oberandro. Aber der war für mich auch immer ein sehr nüchterner Typ irgendwie. Und in diesem Ganzen von, was man ja immer suggeriert kriegt, so von "Ja, ja, das ist so lange her und so, man muss das nicht so ernst nehmen" und ich bin ja auch mit der Idee aufgewachsen, die nicht stimmt, aber dass meine Schule so besonders progressiv wäre und gar nicht so anthroposophisch und auf keinen Fall versteinert und so. Und ich meine, das ist halt der Typ, der mir was zum Thema irgendwie Demokratie, soziale Dreigliederung und sowas unterrichtet hat in der Oberstufe und ich hätte das never, also wenn jemand zu mir gesagt hätte, übrigens, der Herr XY, der glaubt wirklich dran, dass Steiner Helsier ist, hätte ich gesagt, ja, ne, never. Wirklich nicht. Und dann sagt er das vor laufender Kamera. Ich dachte, echt, die spinnt. Und irgendwie, ja. Und das war halt auch so ein Moment, wo ich dachte, nee, die glauben es wirklich. Die glauben es wirklich. Und auch wenn da in der Schule nicht viel drüber geredet wurde und auch wenn die Sachen, die Zitate, die ich jetzt irgendwie vorgelesen habe in der Schule, also ich habe in der Schule nie was von Elementarwesen gehört, ich habe auch nichts von von gelehrtigen Menschen gehört. Und so, sondern das, was wir gehört haben, klang alles verhältnismäßig vernünftig, weshalb es bei mir auch keine Alarmglocken aufging. Rückwirkend sehe ich, dass ganz viel davon da drin war. Wir zwar die Galeardmenschen nicht gelernt haben, aber drei Schritte weiter unser Geschichtsunterricht halt irgendwie mit Manu und dem Fisch angefangen hat. Und das ist halt genau die Linie weiter, die Steiner da anfängt. Das ist für mich so was, wo ich denke, so viele Menschen dann sagen, ja, bei uns an der Schule und so, und die sind ganz vernünftig und so. Also, die kennen alle diese Texte und das hat sie nicht dazu bewogen, wegzurennen und zu sagen, das kann ja alles, wo hier nicht wahr sein. Und ihre Freiheit zu suchen. Die lesen wöchentlich diese Texte. Das stimmt, vor jeder Konferenz. Die haben Reise, wo sie gemeinsam diese Texte lesen. Und die lachen nicht dabei. Die können das mit den Saugfäden vorlesen, ohne dass einer nachschaut. Ich hatte einen ganz ähnlichen Moment, Lea. Das war keiner meiner ehemaligen Lehrer. Aber da kannten wir uns schon, da war ich auf Twitter recht aktiv. Da ging es um irgendwas mit Elementarwesen und da kommt eben tatsächlich so ein Andro-Typ da rein. Also ihr wisst, wer es war, ich sage es jetzt nicht. Und ich weiß gar nicht mehr, um was es genau ging und was er genau gepostet hat. Aber ich schreibe Euch dann in den Chat, Leute, der glaubt das. Der glaubt an die physische Existenz von Zwergen. Der glaubt nicht nur im Sinn von, das könnte man irgendwie erzählen und das ist toll für die Kinderlein, wenn sie durch den Wald gehen und glauben an Zwerge. Sondern der glaubt tatsächlich an diese Gnomen, die die Erdenschwere festhalten. Schwerkraft. Schwerkraft, genau. Erdenschwere, nicht Schwerkraft. Schwerkraft ist schwer. Ja, aber das ist die Erklärung für die Schwerkraft. Also, und wer glaubt das wirklich? Und das war für mich so ein Moment, wo ich gesagt habe, ich bin eigentlich davon ausgegangen, die Lehrer haben das halt irgendwie vertreten. Aber nein, die glauben das. Die sitzen da, die lesen das, die glauben das, die können das lesen ohne zu lachen. Und das ist nicht nur vor 40 Jahren noch so gewesen, sondern das ist immer noch so. Naja, und was ich halt irgendwie krass finde, krass find, dass ich meine bei den Elementarwesen oder so, da ist es vielleicht noch ein bisschen niedlich oder man denkt irgendwie so, na ja, Märchen lesen wir auch und so was. Aber ich finde allein schon, wenn wir da diese Michaelidrachen und so und alles, was sich darum rankt und was wir jetzt irgendwie in dieser Geschichte mit Itzehoe auch hatten, wo das irgendwie sichtbar wurde, Es hat einfach heute real Auswirkungen darauf, wie man miteinander an diesen Schulen in der Gemeinschaft miteinander umgeht, mit Krankheiten umgeht, mit Kindern umgeht. Das ist halt irgendwie echt... Der Gedanke dazu war, dass ich ganz oft zu der Erkenntnis gekommen bin, sie glauben, sie können zaubern. Und es ist auch wirklich so gemeint, wenn biodynamische Forschung so aussieht, dass man um den Apfelbaum tanzt und versucht, mit den Gesten den Apfel zu beeinflussen, damit der schmackhafter wird oder gesünder oder was auch immer. Wenn man die Aura erkennen will und die dann therapieren, dann gibt es ganz viele Beispiele, wo Sie wirklich der Meinung sind, Sie können mit Gedankenkraft zum Beispiel sich mit dem Kind verbinden. Die Waldorf Lehrkraft kann das, indem sie intensiv an das Kind denkt und ihm bestimmte Botschaften sendet. Also Telekinese, Telepathie, Zauberkräfte durch Eurythmie. Das ist schon Bestandteil des Ganzen. Und wer sowas kann, der ist natürlich ganz hoch angesehen, auch unter den Anthroposoph-Engeln und die glauben das wirklich. Und das ist was, das ich tatsächlich als Kind gruselig fand. Das war mir nur auf einer ganz kleinen Ebene bewusst, weil da habe ich nämlich mit meiner Mutter darüber gestritten. Ich glaube, das war der erste gröbere Streit, den wir hatten. Da wollte ich nicht mehr in der Christengemeinschaft sein. Und sie hat aber abends, wenn ich geschlafen habe, ist sie immer noch zu mir gekommen, hat mir ein Kreuz auf die Stirn gemalt. Weil ich wollte nicht mehr zum Schlafen gehen, haben wir immer ein Segen bekommen von ihr und ich wollte das nicht mehr. Und der große Streitpunkt war, dass ich dann zu ihr gesagt habe, segne mich nicht immer heimlich. Das ist ein Satz, der ist bei ihr ganz fix, der ist bei mir noch ganz fix. Und dieses, dass jemand über mich nachdenkt, der Meinung ist, irgendwas ist falsch mit mir und er oder sie kann das ändern. Das Das fand ich sicher als Kind mit zwölf schon furchtbar gruselig. Doch übergriffig. Total. Also wenn man glaubt, dass das, was wird bewirkt, dann hat man da eine Grenze eindeutig überschritten. Aber eben, für mich als Kind war das so richtiges Gruseln. Warum machen die das? Warum wollen die mich verändern? Ich hätte das nie in Worte fassen können und so. Aber meine Worte dazu waren eben "Segne mich nicht immer heimlich". Ja. Puh. Ja, es ist für mich stellvertretend für diese Heimlichtuerei, wo man den Eltern gegenüber und den Kindern gegenüber und so weiter gar nicht erklärt und offenbart, was man tut, dass an einem grundsätzlich immer unmanipuliert wird. Ich bin schon froh, dass ich das nicht selber ertragen musste. Katharina, hast du was Aufbauendes? Ähm, zumindest... Irgendwas, was die Seelenkräfte stärkt, hinten raus? Was sagst du? zur Stärkung unserer Seelenkräfte? Ich weiß nicht, ob es was Stärkendes ist. Ich fand es ganz lustig zu lesen. Also vielleicht, es ist von Steiner nicht lustig gemeint natürlich, aber vielleicht hat es trotzdem was Auflockerndes. Ich hatte mir nämlich den Kehlkopf angeguckt. Der Kehlkopf hat ja bei Steiner eine ganz bestimmte Funktion oder Bedeutung. Vielleicht können wir da nach dem Zitat auch noch mal darüber sprechen. Ich hatte mir jetzt eine Passage angeguckt, wo es um den Kehlkopf als verhindertes Haupt geht. "Der obere Teil der Brustnatur hat fortwährend die Tendenz, Kopf zu werden. Der untere Teil hat fortwährend die Tendenz, Gliedmaßenmensch zu werden." Also, der obere Teil des menschlichen Rumpfes will fortwährend Kopf werden. Er kann es nur nicht. Der andere Kopf verhindert ihn daran. Daher bringt er nur fortwährend ein Abbild des Kopfes hervor. Man möchte sagen, etwas, was ausmacht den Beginn der Kopfbildung. Können wir nicht deutlich erkennen, wie im oberen Teil der Brustbildung der Ansatz gemacht wird zur Kopfbildung? Ja, da ist der Kehlkopf da, der ja aus der naiven Sprache heraus sogar Kehlkopf genannt wird. Das ist aus Rudolf Steiner "Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik" GA 293 und daraus der 14. Vortrag vom 15. September 1919. Und Lea lacht, glaube ich, schon Tränen. Katharina liest das einfach wundervoll. Ich wollte das total ernst nehmen, aber ich kriege das nicht raus. Also der Kehlkopf möchte zweiter Kopf werden, aber der andere Kopf hat da was gegen. Und Mara kennt das daran, dass der Kehlkopf Kopf heißt. Ja, und eigentlich ist das total verwirrend, weil wenn man das jetzt ernst nimmt, weil was ich dachte, was kommt, ist ja, dass Steiner sagt, der Kehlkopf ist das Sexualorgan der Zukunft. Ja. Das ist gleichzeitig. Also er möchte Kopf werden, aber er ist auch genau das Fortpflanzungsorgan der Zukunft. Und die Geschlechtsorgane fallen ab. Genau, verdorren und abfallen. Schön finde ich auch den Nachsatz, dass er sagt, verdorren wird das, was jetzt als Organ der menschlichen Fortpflanzung dient, wird nicht genannt, das Organ natürlich. Und in Zukunft können wir Menschen zeugen, indem wir sie aussprechen. Supergeil. Und wann wird das alles eintreten? Wenn die Erde vom Planeten zum Fixstern und vom Fixstern zum Tierkreis wird. Da sind wir wieder bei deiner Lemnis-Karte. Die Erde wird eine Sonne und die Sonne wird ein Tierkreis-Zeichen. Alles heftig mit allem. Mit den Kuhen und den Organen. Und Olli, dann musst du nur noch sagen, "Ey, Kind, komm her" und dann hast du eins. Oh Gott. Und die Ausscheidungen machen dann wieder die neue Welt. Nein, Zellteilung, Lea, Zellteilung. Sorry, Saugnäpfe. Saugfellen. Ist es nicht auch so, dass die Eurythmie was mit dem Kehlkopf zu tun hat? Dass die Bewegungen der Eurythmie irgendwie Bewegungen des Kehlkopfes darstellen sollen? Und dass das irgendwas mit Rauch zu tun hat, den jemand ausgesprochen hat? hat. Man sieht ja die, also die Lautgebärden bilden das ab, was man sieht, wenn man die Atemluft sichtbar macht, wegen der Kehlkopfbewegung. Genau, wenn man also ein B spricht und dabei Sauch vorher eingeatmet hat, dann sieht man die Bewegung, die man in der Eurythmie gebärdet, sozusagen. Ja, der Vokalismus des Kehlkopfes, da gibt es so ganz coole Sachen, dass A spricht man am Kehldeckel und das O aber eher aus der Luftröhre heraus. Und schon wieder haben wir eine Verbindung von allem mit allem. Die Heilarrhythmie funktioniert ja auch so rum. Da hat man ja dann das Aussprechen der Laute. Es gibt auch diese anthroposophische Sprachtherapie, die Chirophonetik. Da soll ein esoterischer Therapeut mit seinen Händen auf den Rücken des Patienten Symbole malen und dabei ein Laut sprechen. Das nennen die Chirophonetik. Ich glaube, in einem vierjährigen Kurs, in einem dreijährigen Kurs kann man das lernen für 4000 Euro. Luftschmuggelbuchstabenmaler, selbst das ist eine Kunst. Also richtig atmen, richtig reden, Buchstaben formen. Ja, ich mag mir zum Schluss noch schnell was wünschen. Ich mag uns auch was wünschen. Wir können eigentlich die allgemeine Wunschrunde eröffnen. In Bezug auf Rudolf Steiner Zitate. Lea, Max, ich möchte sich schon die ganze Zeit was wünschen. Sag mal, Lea. Ja, ich hätte gerne, dass alle Rudolf Steiner endlich mal ernst nehmen. Und ich meine das so, ich meine das tatsächlich so, dass ich höre das so oft, dass Steiner keine Rolle mehr spielt oder dass man sich da irgendwie von, also, ne, gerade auch so von Waldorf-Elternseite, dass das alles ja gar nicht mehr so irgendwie wichtig wäre und so. Und es stimmt halt einfach nicht. Und man muss irgendwie echt, finde ich, sich mal steiner reinziehen und sich dann überlegen, ob man das eine sinnvolle Idee findet, bevor man irgendwie das öffentlich finanziert und irgendwie da Millionenförderungen, Neubauten von den Kommunen bekommt oder ausschreibt und so. Also alle, die irgendwie damit zu tun haben, sollen bitte Steiner lesen und ihn ernst nehmen und dann in sich gehen und entscheiden. Serva! Also ich würde mir wünschen, dass wir Steiner endlich einfach glauben, das geht in eine ganz ähnliche Richtung wie dein Slayer, dass wir endlich einfach glauben, wenn er uns sagt, wer er ist oder war in dem Fall. Jetzt wird nicht mehr so, ach ja, das war gar nicht so gemeint und ein Kind seiner Zeit und heute alles nicht mehr so wichtig, sondern nee, nimm das ernst, genau, Lea, wie du gesagt hast. Und okkultisch. Glaub doch bitte einfach, was da steht. Der hat das gesagt, der hat das so gemeint. Das muss man nicht krude drumherum irgendwie neu interpretieren und alles aus dem Zusammenhang gerissen. Nee, ist so gesagt, steht so da und an die Anthroposophen bitte, anerkennt einfach endlich, dass das tatsächlich so dasteht, dass es nicht aus dem Zusammenhang gerissen ist. Aber ganz anders gemeint bestimmt, du verstehst es nur nicht. Das ist keine Fantasterei. Keine Fantasterei, ich habe mir das nicht nur ausgedacht. Also wenn du bei jedem Vortrag was dazu sagen musst. Ich bin nicht verrückt, ich bin verrückt, ich habe mir das nicht ausgedacht. Das ist wirklich so, mhm, doch, doch. Abgekupfert, geklaut. Lena? Hat er sich nicht ausgelacht. Also, ich kann mich den beiden total anschließen, Lea und Sarah, und gleichzeitig, also ich glaube, das ist wichtig, und gleichzeitig aber auch hab ich total den Wunsch, dass wir alle Steiner dezentrieren. Dass wir aufhören, die ganze Zeit über Steiner zu reden. Jetzt haben wir eine Folge dazu gemacht. Ähm, aber dieser Typ steht immer so im Mittelpunkt, auch in der Kritik. Und es gibt so viele Menschen, die zu dieser Bewegung beigetragen haben und immer noch beitragen. Und Steiner ist auch nicht die Ausrede, auf die man sich berufen kann und sagen, naja, das ist der Oberbüro, alle anderen wurden nur verarscht. Nein, da gibt es einen Haufen Leute, die auch gruselige Sachen gesagt haben, die man genauso ernst nehmen muss und die man sich auch angucken muss. Diese vielen Menschen um ihn herum und nach ihm und so weiter. Und die auch heute noch so einen Blödsinn loslassen. Einerseits hat er das Großwerden seiner Waldorfschule gar nicht mehr erlebt und auch die Folgen der Demeter-Landwirtschaft im Wesentlichen nicht mitbekommen. Das sind dann seine Follower*innen, die das alles hochgezogen haben, so wie es heute ist. Zwar auf Anregung des Meisters, aber die Akteure waren dann nach seinem Tod selbstverständlich andere. Dann hätten wir noch Katharina und Kostmann. Vielleicht mal Katharina? Ja, ich würde mich im Grunde auch anschließen und vielleicht anstelle von Wünschen ein paar Tipps geben für unsere Hörer*innen, dass man nämlich diese ganzen Zitate ganz einfach online findet. Also die Gesamtausgabe von Rudolf Steiner gibt es online. Es gibt das AndroWiki, was wir jetzt mehrmals genannt haben, wo man sich wirklich zu verschiedenen Stichworten einlesen kann und ganz schnell mit zwei, drei Klicks in ganz abgefahrenen Welten gelandet ist. Und es gibt die verschiedenen anthroposophischen Zeitschriften, egal ob das die Erziehungskunst ist, das Goethe-Anon oder der Merkurstab, eine anthroposophische medizinische Zeitschrift. Die haben alle Artikel online, die haben teilweise ganze Ausgaben als PDF online und man kann sich das einfach mal angucken, was diese Lehre bedeutet, worauf die basiert und wie das dann auch in der Praxis aussieht. Und bevor man irgendwas Anthroposophisches ausprobiert, egal ob das jetzt eine anthroposophische Behandlung ist oder eben die Waldorfschule, ist es, glaube ich, sehr empfehlenswert, sich das wirklich mal anzugucken. Wobei ich eins noch einschränken muss. Es ist sehr gut, die Gesamtausgabe sich mal online anzuschauen. Sie ist über die ursprüngliche Seite der Freien Nachlassverwaltung nicht mehr Sie wurde jetzt verschmolzen mit dem anthroposophischen androwiki.at. Ich denke, das können wir alles in die Show Notes packen. Und dort kann man sich mal durchklicken und mal schauen, was diese ganzen Organisationen, Magazine und so weiter dazu schreiben. Aber kurzmoment, darf ich noch was wissen? Ja, ich sag's ganz ehrlich, ich hab's vergessen, es vorzubereiten, weil ich noch so viele Zitate hatte und nicht wusste, was ich da aussuchen soll. soll, aber ich hatte eben auch eigentlich was ähnliches im Kopf wie ihr, deswegen würde ich das einfach mal stehen lassen. Ja, oder lasst es, aber dann schickt eure Kinder auch nicht auf Waldorf Schulen. Ja, sowieso nicht. Ich finde, lasst es ist auch ein ganz guter Wunsch, denn es muss nicht sein. Ihr könnt Euch den ganzen Käse und den ganzen Schwurbel echt ersparen. Ja. Aber dann hätten wir ja gar nichts mehr zum Reden. Frohes Neues! Ja, frohes neues Jahr für alle, die feiern und das Begehen. Gut, ihr Lieben, das war das Waldasalat Podcast mit dem gesamten Team. Mal wieder eine große Runde mit Rudolf Steiner. Zitaten. Vielen Dank an das Team. Vielen Dank an unsere Hörer*innen. Und ihr wisst, wenn ihr uns einen großen Gefallen tun sollt, dann liked und/oder kommentiert euren Senf darunter unter dem Podcast, dort wo ihr ihn am liebsten hört und dort wo ihr ihn gefunden habt. Das füttert den Algorithmus und hilft uns ganz viel in der Sichtbarkeit. Dann herzlichen Dank sag ich ans Team und alle zusammen verabschiede sich. Tschüss Leute! Tschüss! Tschüss! Tschüss! Prosit aus Wien! [Musik]

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